Das Streben nach Glück 2 – die Happy List

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„Glück ist ein Marathon, kein Sprint“ schrieb ich letzte Woche.

Und Glück ist eher flüchtig, mag ich ergänzen. Ich sehe Glück als ein eher punktuelles Gefühl, hervorgerufen durch Ereignisse, Umstände, mein Handeln, meine Interpretation dessen, was passiert – also auch meinen eigenen Zustand. Besonders viel haben wir wohl davon, wenn wir uns freuen, dass das Glück zu uns kommt, es genießen, solange es verweilen mag und es dann wieder gehen lassen. Glück wird unglücklich, wenn wir versuchen, es „an die Leine zu legen.“

Dennoch gibt es eine Möglichkeit, das Glück immer mal wieder einzuladen: wenn wir uns bewusst werden, was uns glücklich macht und Freude bereitet. Zum einen trainieren wir so, unseren Fokus auf die erfreulichen Dinge im Alltag zu lenken. Zum anderen leisten wir damit aber auch einen Beitrag zur Selbstfürsorge. Wenn ich weiß, was mir Freude bereitet, kann ich mir bewusst Gutes tun. Deshalb möchte ich Dich dazu einladen, Dir eine „Happy List“ zu erstellen.

Achte diese Woche ganz bewusst darauf, was Dich glücklich macht, Dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert oder Dich irgendwie anders in einen guten Zustand versetzt. Halte diese Momente fest. Das kannst Du z.B. wie folgt tun:

  1. Notiere sie ganz klassisch auf Papier
  2. Erstelle eine Liste in einer App in Deinem Handy oder im PC
  3. Suche Dir Bilder der Dinge und Momente, die Dich glücklich machen und klebe Sie an Deinen Kühlschrank, Whiteboard etc.
  4. Male selbst ein Bild oder eine Mindmap mit Symbolen, Zeichnungen etc.
  5. Mach eine Sprachnotiz: „Was mich glücklich macht und Freude bringt: …“

Wo und wie auch immer Du Deine Happy List festhältst: sie sollte schnell wieder auffindbar und verfügbar sein. So kannst Du sie regelmäßig zur Hand nehmen und sie auch an „wär-ich-doch-im-Bett-geblieben-Tagen“ als Notfall-Liste verwenden.

Zusätzlich zu dem, was Dich in der kommenden Woche glücklich macht, kannst Du sie natürlich noch ergänzen mit Antworten auf die folgenden Fragen:

  • Was zaubert mir unmittelbar ein Lächeln ins Gesicht, wenn ich daran denke?
  • Was hat mich als Kind glücklich gemacht?
  • Was waren große Glücksmomente in meinem Leben?

Auf Deiner Happy List kann alles mögliche zusammenkommen, z.B.

  • bestimmte Filme
  • bestimmte Musik
  • unter der Dusche oder im Auto laut singen
  • Barfuß laufen
  • Hund streicheln
  • etwas Neues ausprobieren
  • ein spezielles Essen
  • ein spezielles Getränk
  • besondere Menschen
  • eine bestimmte Tätigkeit / Arbeit

Natürlich kannst Du die Liste auch über die kommende Woche hinaus weiter ergänzen. Viel Freude dabei und – ist es nicht schön, wie einfach wir manchmal glücklich sein können?

Stay happy,

Birgit

PS: das heutige Artikelbild habe ich übrigens gewählt, weil auf meiner Liste ziemlich viele Einträge das Wort „Hund“ beinhalten 😉

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