Warum Dankbarkeit glücklich macht

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Ich freue mich, heute einen weiteren Artikel von Dr. Haley Perlus, Ph.D. Sport & Bewegungspsychologie und zertifizierte Fitnessexpertin, zu veröffentlichen. Ich hatte letztes Jahr die Gelegenheit, Haley persönlich kennenzulernen und kann bestätigen – Sie lebt was sie lehrt.
Haley ist Expertin für Prinzipien und Strategien, die Hochleistungssportler zur Spitzenergebnissen führen. Ihr Portfolio reicht vom Mentaltraining bis zum persönlichen Energiemanagement. Die meisten Strategien lassen sich nahtlos in andere Lebensbereiche – und somit auch in unser aller Alltag – übertragen.

Im heutigen Artikel geht es um die Wertschätzung der 5 großen L für mehr Lebensfreude: Liebe, Leisten, Lernen, Lachen, Loslassen.
Viel Spaß beim Lesen, und vielen Dank an Dr. Haley Perlus!

Tatsächlich spielt es keine Rolle, wie gut wir über die „Dos and Don’ts“ einer gesunden Lebensweise Bescheid wissen, wenn wir nicht die richtige Denkweise generieren können, um unsere Absichten durchzusetzen. Geistige Stärke, insbesondere eine Haltung der Dankbarkeit, ist ein wichtiger Bestandteil von Gesundheit, Wohlbefinden und allgemeinem Glück.
Die Bedeutung einer Haltung von Dankbarkeit lässt sich am besten an den „Dankbarkeits-Fünf“ erklären: Liebe, Leisten, Lernen, Lachen und Loslassen.

Liebe.
Besonders glücksfördernd ist, wenn es uns gelingt, von einer Haltung des „ich muss“ zu einer Haltung des „ich darf“ zu gelangen. Auch wenn wir vielleicht aus extrinsischen Motiven, wie der Senkung unseres Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, ein gesundes Leben begonnen haben, können wir eine tiefe Wertschätzung für unser gesundes Leben und – was noch wichtiger ist – eine tiefe Liebe zu uns selbst entwickeln. Dies gelingt, wenn wir uns auf die Stärke, den Enthusiasmus, den Mut und das Vertrauen konzentrieren, die wir erfahren.
Eine Möglichkeit, unsere Perspektive zu verändern, besteht darin, alte schädliche Gedanken durch neue, stärkende und liebevolle Gedanken zu ersetzen, die eine Haltung der Dankbarkeit fördern und positive Emotionen verstärken können. Ersetze zum Beispiel „Mein Körper ist nicht für Yoga gedacht“ durch „Yoga fordert meinen Geist und meinen Körper heraus, erstaunliche Dinge zu erleben!“ und ersetze „Ich hasse Spinat, aber ich muss ihn essen“ durch „Spinat zu essen steigert mein Wohlbefinden!“

Leisten.
Jedes lohnende Ziel erfordert, dass man dafür kämpft. Spitzenkräfte verstehen, dass sie, um den ultimativen Genuss zu erleben, oft einige Unannehmlichkeiten ertragen müssen. Was ihnen hilft, mit dem Schmerz zurechtzukommen, ist die Anerkennung seiner Existenz, die Akzeptanz, dass er Teil des Prozesses ist, und die Dankbarkeit dafür, weil es ein Zeichen dafür ist, dass sie auf dem richtigen Weg zu persönlichen Spitzenleistungen sind.
Ein guter Freund erzählte mir einmal, dass er in jeder Trainingseinheit einen Moment des mit sich Kämpfens erlebt. Es ist in diesem Moment, in dem er sich fragt: „Warum tue ich mir das an?“ Dann erinnert er sich an seine Leistungsziele und verschiebt seine Wahrnehmung sofort in eine Haltung der Dankbarkeit für diesen Kampf. Es ist der Kampf des letzten Hochziehens, des Meilenlaufs oder der fünf weiteren Sekunden des Haltens, der unsere Ziele Wirklichkeit werden lassen kann. Nimm diese Lektion in jeden Aspekt Deines Lebens mit, der etwas Unbehagen erfordert, aber letztendlich Frieden und Glück mit sich bringt.

Lernen.
Viele meiner Klienten erklären mir, dass etwas über einen gesunden Lebensstil zu lernen überwältigend und gar nicht so leicht ist. Du hättest gerne jemanden, der Dir sagt, was Du essen und wie Du Dich bewegen sollst? Und was ist mit Dir selbst? Wäre es einfacher, wenn Dir jemand einfach jeden Tag ein festes Menü gäbe, Dir sagen würde, wie Du Dich bewegen sollst, um die meisten Kalorien zu verbrennen, und Dich dann auf den Weg schicken würde? Obwohl ich den Wunsch verstehe, weiß ich auch, dass ohne ein klares Verständnis dafür, warum Du auf eine bestimmte Art und Weise ißt und Sport treibst, das Verhalten, einfach die Anweisungen eines anderen zu befolgen, Dir nicht helfen wird, dauerhafte Ergebnisse zu erzielen.
Jeden Tag kann man viele Neuigkeiten über alle Aspekte der Gesundheit erfahren. Ich empfehle, sich das Ziel zu setzen, Inhalte zu sichten und einen Tipp zum Experimentieren auszuwählen. Sich auf einen Tipp zu konzentrieren, um ihn umzusetzen, kann helfen, das Gefühl der Überforderung zu beseitigen und Raum zu schaffen, um das gerade Gelernte wirklich zu schätzen und zu erkennen, wie es Dir helfen kann, Dein bestes Selbst zu sein.

Lachen.
Ich weiß, dass Deine Gesundheit und Deine Leistungsfähigkeit eine ernste Sache sind. Wenn Du jedoch einen Fehler machst, kann es Dir helfen, schnell wieder auf die Beine zu kommen, wenn Du die Erfahrung zu schätzen weißt und das Lachen dazu nutzt, sie zu verarbeiten. Humor ist eine Hauptzutat für Gesundheit, Glück und Belastbarkeit. Wenn Du Dich das nächste Mal in einer neuen Yogastellung unwohl fühlst, auf Deinem Trailrun stolperst oder ein neues Rezept im Ofen anbrennt, tue Dein Bestes, um dankbar zu sein für das, was Du aus dieser Erfahrung gelernt hast. Lache über Dich selbst, um dem Moment den Druck und die Anspannung zu nehmen. Dann kannst Du nicht nur schnell vorankommen, sondern hast auch gleich noch eine lustige Geschichte im Gepäck, die Du mit anderen teilen kannst.

Loslassen.
Profisportler sind besessen von ihrer Leistung, aber die meisten sind ebenso dankbar für die Zeit abseits des Spielfelds. Ihre Ziele sind wichtig – und das sollten sie auch sein. Wenn es an der Zeit ist, zu essen und Sport zu treiben, solltest Du Dich maximal auf Deine Ziele konzentrieren. Lasse sie dann „auf dem Feld“ und führe den Rest Deines Tages mit gleichem Enthusiasmus, gleicher Hingabe und gleicher Dankbarkeit durch.

Die „Dankbarkeits-Fünf“ geben einen guten Überblick darüber, was es bedeutet, eine Haltung der Dankbarkeit zu haben, die Dir helfen kann, Dein bestes Selbst zu sein. Experimentiere heute doch mal mit einer solchen Haltung und beobachte, wie sie Deine Gedanken, Emotionen und Verhaltensweisen beeinflusst und letztlich dazu beitragen kann, dass Du optimale Ergebnisse erzielst!

Über die Autorin

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Der Wunsch, eine Karriere in Sportpsychologie zu machen begann bei Dr. Haley Perlus bereits in Alter von 12 Jahren. Ein Jahr nach ihrer Promotion, im Alter von 28 Jahren, wurde sie Professorin, öffentliche Rednerin, Beraterin von Athleten mit Stipendium der Nationalmannschaft, veröffentlichte als Autorin und wurde zur führenden Expertin der Branche ernannt. Als Unternehmerin, ehemalige Elite-Alpinskirennläuferin, Fitnessprofi und Trainerin versteht sie die Schwierigkeit, mentale Blockaden zu überwinden, so dass man schnell und beständig Ergebnisse erzielen kann. Dr. Perlus bildet, motiviert und inspiriert Menschen, damit sie ihr Spitzenpotenzial im Sport, im Wellness-Bereich und in der Wirtschaft ausschöpfen können. Mit ihrem einzigartigen 3-D-Ansatz zur Leistungssteigerung ermutigt sie Dich nicht nur zu großen Träumen, sondern gibt Dir auch die Schritte und Antworten an die Hand, die Du brauchst, um diese Träume wahr werden zu lassen.
https://drhaleyperlus.com/



Mut zur Frage

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Wenn wir Menschen eines nicht so gut aushalten können, dann ist es Ungewissheit.
Von Natur aus versucht unser inneres System immer wieder zur Stabilität zurückzukehren, „Unwuchten“ auszubalancieren. D.h. offene Angelegenheiten zum Abschluss bringen, in unklare Angelegenheiten Klarheit bringen und von Ungewissheit zu Gewissheit – oder zumindest zu Wissen zu gelangen. Das schafft Sicherheit, ist wie ein Anker, an dem wir uns festhalten können und an dem wir unsere Entscheidungen aufhängen.

Nur ist das nicht immer so einfach. „Ich weiß, dass ich nicht weiß“, tönte es bereits in der Antike. Und nicht einmal die Wissenschaft hat Gewissheit und alle Antworten – wie wir aktuell am Thema Corona täglich mitverfolgen können.
Und das ist auch gut und richtig so. Wissenschaft hat nämlich nichts mit „alles schon wissen“ zu tun, sondern mit forschen. Es geht nicht darum, auf alles bereits eine Antwort zu haben sondern auf Basis von Fakten Annahmen anzustellen und diese dann durch das Stellen der richtigen Fragen zu überprüfen.
Und sie wieder zu verwerfen, wenn sie falsch waren.
Und sich das einzugestehen.
Und mit der dann noch immer oder wieder vorhandenen Ungewissheit leben zu können. Sie anzunehmen und wieder von vorne zu beginnen.
Also ein hochdynamischer Prozess.
Soviel zur Wissenschaft.

Nun zurück ins wahre Leben – wo es uns leider nicht immer so gut gelingt, den eben beschriebenen Lern-Kreislauf am Laufen zu halten.
Schnell soll es gehen mit der Lösung und der Bedürfnisbefriedigung. Also greifen wir gerne zu den üblichen „Quick Fixes“:
Wir gelangen zu unserer Erkenntnis, indem wir …

  • uns die Erklärungen selber stricken und ausdenken (Lücken in den Fakten selber füllen)
  • auf Erklärungen von anderen zurückgreifen (Presse, Social Media, Freunde)
  • unsere Schlussfolgerungen einzig und allein auf Basis unserer eigenen Erfahrungen ziehen.

Wie erklären uns die Realität – oder das, was wir für die Realität halten – stets so, dass sie in unser mentales Narrativ passt.

„Die Realität ist eine Illusion – wenn auch eine sehr hartnäckige. „
Albert Einstein

(Wenn Du Fabeln und Analogien liebst, schau an dieser Stelle doch mal nach der Geschichte von den Fünf Gelehrten und dem Elefanten; wenn Du eher der wissenschaftliche Typ bist, hier ein Buchtipp: Schnelles Denken, Langsames Denken)

Im Kleinen sind diese Quick Fixes nicht schlimm, manchmal ist schnelles Denken sogar notwendig – laut Hirnforschung müssen wir schließlich ca. 20.000 Entscheidungen am Tag treffen.
Dauerhaft angewandt können sie aber zu Überzeugungen und Gewissheiten führen, die uns im Weg stehen. Die verhindern, dass wir weiterkommen. Weil wir sie nicht hinterfragen. Weil wir uns immer nur in unserer Realität bewegen und so bei der Problemlösung immer wieder an der selben Stelle rauskommen.

Je tiefer er Anker unserer Überzeugung im Sand steckt, desto schwerer lässt sich der Kurs unseres Bootes ändern, wenn der Wind sich dreht.

Also, wie steht es um Deinen Forscherdrang?
Was glaubst Du zu wissen, wovon bist Du überzeugt – und wie bist Du zu dieser Gewissheit und diesen Überzeugungen gelangt?
Durch (Vor-)annahmen? – „Ich dachte, dass …“ / „Damit soll bestimmt …“ / „Wahrscheinlich wollen die …“
Durch Schlussfolgerungen? – „Wenn sich einer so verhält, dann ..“ / „Das kenn ich schon, …“
Basieren Deine Erkenntnisse auf unüberprüften Vermutungen oder auf validierten Annahmen?
Fragst Du nach?
Auch wenn es zu unangenehmen Antworten führen könnte?
Wen fragst Du? Betroffene oder Dritte?
Was fragst Du? Was Du bestätigt haben willst oder was Du wissen willst?
Wie fragst Du? Suggestiv-rhetorisch oder offen?
Wie gehst Du mit überraschenden Antworten um?
Bist Du dankbar für Erkenntnis und Offenheit oder ungläubig?
Und selbst wenn Fragen nicht möglich sind oder nicht zur Gewissheit führen, hältst Du es aus?
Oder greifst Du dann doch zum Quick Fix?
Traue Dich, zu fragen und zu hinterfragen.
Was Du hörst, was man Dir erzählt, was Du wahrnimmst – aber vor allem, was Du schlussfolgerst.
Wage es, Deine eigenen Annahmen in Frage zu stellen.
Wann immer möglich, frage direkt nach. Geht besonders gut bei Annahmen über Personen und ihre Verhaltensweisen.
Sprich mit Menschen, nicht über sie.
Und wenn es nicht möglich ist, Deine Annahmen zu überprüfen, bleib bescheiden. Wisse, dass Du wahrscheinlich nicht weißt.
Halte diese Grauzone aus.
Binäres Beurteilen fühlt sich zwar leichter an, bringt Dich aber nicht weiter.

„Solange man Helden oder Schuldige braucht, um eine Situation oder ein Problem plausibel zu erklären, hat man sie noch nicht verstanden.“
Gerhard Wohland

Wo könntest Du kommende Woche mal von Erklärmodus und Fragemodus schalten?
Welchen blockierenden Annahmen könntest Du  mal mutig durch Fragen und Forscherdrang auf den Grund gehen und vielleicht sogar sprengen?

Hab Mut zur Frage und lass Dich überraschen!

Deine Birgit

Faszinierende Faszien

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Heute werde ich nicht viele Worte verlieren – denn ich möchte etwas in Bewegung bringen – nämlich Dich!

Wohlbefinden hängt nicht nur von der mentalen Gelassenheit sondern auch von der Gelöstheit im Körper ab. Dabei beeinflussen sich Körper und Geist gegenseitig. Wenn wir uns zu wenig bewegen oder dauerhaft unter Stress stehen, schlägt sich diese Anspannung nicht selten im Körper nieder.

Beim Thema Verspannungen denken wir oft zuerst an die Muskulatur – aber es hat sich herausgestellt, dass Faszien ebenfalls eine Rolle bei Rücken- und Muskelbeschwerden haben können.
Faszien sind  Weichteil-Komponenten unseres Bindegewebes. Ihre Nährstoffversorgung funktioniert über die Lymphflüssigkeit, welche auch Stoffwechselprodukte abtransportiert. Geschmeidige Faszien sorgen also nicht nur für eine bessere Elastizität im Körper sondern wirken sich auch positiv auf den Stoffwechsel aus.
Sie haben unterschiedliche Funktionen: Manche „befestigen“ unsere Organe, unter der Oberhaut liegende Faszien dienen als eine Art schützender Puffer und die Faszien, die die Muskeln, Knochen, Sehnen, Bänder und Kapseln umhüllen sorgen für Schutz und Stabilität. Kurz gesagt: Faszien halten die Einzelteile unseres Körpers zusammen und sorgen dafür, dass wir geschmeidig in Form bleiben 😉 (Die Fleischesser unter Euch werden vielleicht dieses weiße, dünne fasrige Netz über dem Muskelfleisch kennen – das sind sie!)

Bei mangelnder Bewegung können Faszien aufgrund von zu wenig Nährstoffaustausch und fehlendem Abtransport der Lymphflüssigkeit verhärten oder verkleben. Dies kann zu eingeschränkter Funktionsfähigkeit der Muskeln und erhöhter Schmerzempfindlichkeit führen.

Um unsere Faszien funktionstüchtig und gesund zu halten, können wir sie – ähnlich wie Muskeln – trainieren. Anders als beim Muskeltraining geht es aber beim Faszientraining nicht um Aufbau sondern um Dehnung und Erhalt der Beweglichkeit und Geschmeidigkeit.

Ein Training mit der Faszienrolle bewirkt, dass der ausgeübte Druck die Versorgung mit frischer Lymphflüssigkeit anregt (ähnlich wie bei einem Schwamm, den man ausdrückt und dann ins Wasser legt). Aber auch Dehnübungen und Massagen können die Faszien in ihrer Funktion unterstützen und trainieren.

Eine schöne Kombination aus Dehn- und Federübungen sowie den Einsatz der Faszienrolle findest Du im Video Link unter diesem Artikel.

Und jetzt ab auf die Matte –  und immer schön geschmeidig bleiben!

Deine Birgit

Video: Youtube – Einfach besser leben – ca. 22 min

Karriere geht nicht alleine

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Vielleicht wunderst Du Dich, warum ich mich diese Woche dem Thema Karriere  widme. Ganz einfach: Unsere Arbeit ist maßgeblich an unserem Wohlbefinden beteiligt. Wenn alles gut läuft, ermöglicht Sie uns Erfolgserlebnisse und das Gefühl der Selbstwirksamkeit. Sie fordert und fördert uns, passt zu unseren Talenten und Werten und vermittelt uns einen Sinn.
All das trägt zu unserer Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und Motivation bei.
Was fehlt, wenn die Arbeit fehlt, wird zur Zeit manchem wahrscheinlich schmerzlich bewusst. Und die wirtschaftlichen Zukunftsprognosen, die aktuell zu lesen und zu hören sind, stimmen wenig zuversichtlich.
Was hat also das Thema Karriere zu suchen in einer Zeit, in der die Arbeitslosenquoten Schlagzeilen machen?
Eine Menge!

Niemand weiß, wie die Zukunft wirklich aussehen wird. Klar ist aber: je bewusster Du Dir bist, wer genau Du bist, was Dich auszeichnet, was Du beitragen kannst, was Du erreichen willst – und wie Du dem näher kommst, umso schneller und besser findest Du (D)einen Platz in der neuen Realität.

„Wenn wir uns nur damit beschäftigen, welche Fähigkeiten heute wichtig sind, werden wir morgen mit den Kompetenzen von gestern ausgestattet sein.“

Es ist also die beste Zeit für eine Art Bestandsaufnahme in Punkto Job.
Dazu gehört u.a., Antworten auf verschiedene Fragen zu finden, wie z.B. „Welche Rolle spielt die Arbeit in meinem Leben?“, „Was kann ich besonders gut?“, „Worauf möchte ich gerne verzichten?“, „Was ist mir wichtig?“, „Was bereitet mir Freude?“, „Worauf möchte ich am Ende zurückblicken können“ oder „In welchem Arbeitsumfeld fühle ich mich wohl?“

Perfekt lässt sich die Zeit auch dafür nutzen, Dein berufliches Netzwerk mal unter die Lupe zu nehmen und gegebenenfalls zu erweitern. Keiner ist alleine erfolgreich – und je vielfältiger Dein Netzwerk ist, desto wertvoller für Deine berufliche Entwicklung.

Schau doch mal, ob unter Deinen Kontakten Personen zu finden sind, die sich einer oder mehreren der unten genannten Kategorien zuordnen lassen.
Am besten nimmst Du Dir ein Blatt Papier und notierst Dir unter jedem Personenkreis Namen, die Du zuordnen würdest. So hast Du recht schnell ein klares Bild, an welcher Stelle Dein Netzwerk noch ergänzt werden sollte.

Schaubild: Birgit Baldauf

Voraussetzung, bevor Du mit den Personen in Kontakt trittst ist, dass Du bereits Klarheit über Dich und Deine Ziele erlangt hast. Um die verschiedenen Karriereförderer besser erklären zu können, gehen wir mal davon aus, Du möchtest als Koch/Köchin erfolgreich sein.

Coaches: Sind keine Experten auf Deinem angestrebten Gebiet – aber Profis darin, Dir zur richtigen Zeit die richtigen Fragen zu stellen. Oft kannst Du ihre Unterstützung „punktuell“ in Anspruch nehmen – wenn Du Dich z.B. gedanklich im Kreis drehst oder an Dir zweifelst. Ein guter Coach verfügt über ausreichend Methodenvielfalt und hilft Dir, selbst die Antwort auf Deine Fragen oder den nächsten Schritt herauszufinden. Er regt Deine Selbstreflexion an und hilft Dir so, Dir selbst zu helfen. Eine Verbindung zu einem Coach ist in der Regel lösungs- und leistungsorientiert.

Mentoren: Sind in der Regel erfahrener als Du auf dem Gebiet für das Du Dich interessierst. Vor allem aber sind sie Experten in wichtigen, übertragbaren Kompetenzen (Soft Skills). Sie haben die Fähigkeit, Dich zu leiten, zu beraten, zu ermutigen und verantwortlich zu halten. Sie kennen Dich gut und und verstehen Dich, Deine Beweggründe und eventuelle Stolperfallen auf Deinem Weg. Eine Verbindung zu einem Mentor ist beziehungsorientiert und dauert oft ein Leben lang an.

Sponsoren: Vielleicht denkst Du jetzt an Werbeverträge? Und so falsch liegst Du damit gar nicht. Sponsoren sind Ermöglicher. Sie teilen ihr Wissen, stellen Verbindungen her, bringen Dich ins Gespräch (machen für Dich Werbung bei den „richtigen“ Leuten) und bieten Dir Möglichkeiten. Der Sponsor ist nicht der Starkoch sondern die Person, der das Restaurant oder das Hotel gehört, in dem der Starkoch sich austoben kann.

Experten: Die Fachmänner und Fachfrauen der Theorie. Sie sind wandelnde Lexika auf ihrem Gebiet, lieben Ihr Ressort und fordern Dich heraus, durch kontinuierliches Lernen Deine Fachkenntnisse auf dem Laufenden zu halten. Sie sind Deine Lehrerinnen und Lehrer.

Profis: Sie sind Dein leuchtendes Vorbild – dort wo sie sind, willst Du auch hin! Es ist der Starkoch oder eine Sterneköchin, die Meister darin sind, ihrer Kompetenz im Handeln eine eigene Note zu verleihen. Was Du lernen kannst: wie man das Wissen der Experten erfolgreich anwendet – und seine eigene Marke entwickelt. Experten sind erfahren und kennen und studieren kontinuierlich ihre Mitbewerber und den Markt – und lernen daraus.

Kollegen: Aktuelle oder zukünftige. Sind da, wo Du jetzt bist oder wo Du als nächstes wärst. Sie können Dir entweder wertvolles Feedback zu Deinen Stärken und Entwicklungsfeldern sowie Deinem beruflichen Ich und Deiner Wirkung auf andere geben. Oder sie sind die, die Du fragen kannst, wie Deine zukünftige Arbeit sich anfühlt und erlebt wird – z.B. in verschiedenen Küchen (Sternegastronomie, Kantine, Hotel, Krankenhaus …).

Gute Freunde: Kennen Dich persönlich und teilen Deine Werte. Wissen um Deine tieferen Beweggründe und Hemmnisse – und trauen sich auch, Tacheles zu reden und Dir ungeschöntes Feedback zu geben.

Und, wir schaut Deine Liste aus?
Mit wem möchtest Du in der kommenden Woche Kontakt aufnehmen?

Viel Erfolg beim Netzwerken!

Deine Birgit

Na, keinen Plan?

„Everybody has a plan until they get punched in the mouth.“
„Jeder hat einen Plan, bis er eins auf die Fresse bekommt.“
(Mike Tyson)

Die klaren Worte von Mike Tyson leiteten diese Woche einen wunderbaren Blog-Artikel von Förster & Kreuz ein. Er beschreibt, warum das mit dem klassischen Pläne schmieden in der heutigen Zeit nicht mehr funktioniert und was wir anstelle dessen tun können, um voran zu kommen und nicht in eine Art Schockstarre zu verfallen (hier geht’s zum Artikel).

Mich hat das Zitat zu einem anderen Gedanken inspiriert:
Ich glaube, wir stecken unsere Energie viel zu oft in die falschen Maßnahmen – das ausführliche Pläne Schmieden und alles tausendmal durchdenken und planen gehört meines Erachtens dazu. Versteht mich nicht falsch, ich meine nicht, dass wir uns gar keine Gedanken machen sollten. Aber wenn doch die Unvorhersehbarkeit der Dinge immer größer wird, die zu einer Situation beitragenden Aspekte immer zahlreicher, komplexer und unübersichtlicher und die Halbwertszeit von Erkenntnissen immer kürzer, sprich, wenn das Leben sich nach chaotischen Prinzipien stets wandelt, wie soll dann so etwas wie ein statischer Plan funktionieren?

Trotzdem haben wir das Gefühl, wir brauchen einen Plan – aber nicht für die Situation, sondern mehr so für uns. Dieses Durchdenken und in Betracht ziehen gibt uns ein Gefühl von Kontrolle und Sicherheit – in einem eigentlich unkontrollierbaren Umfeld. Vielleicht gehörst Du ja auch zu den Menschen, die Ihre planerischen Aktionen immer dann intensivieren, wenn sie meinen, dass ihnen eine Situation entgleitet oder sich aufgrund noch die dagewesener Umstände das Gefühl von Hilflosigkeit einschleicht?

Was aber kann uns dann in diesem Chaos ein ein Gefühl von Sicherheit geben?
Was sollten wir tun, anstatt zu vermessen, abzuwägen, einzuschätzen, zu beurteilen?

Statt uns damit zu beschäftigten, alle möglichen Wellen zu vermessen, denen wir eventuell ausgesetzt sein könnten, lasst uns lieber die Kompetenz trainieren, diese Wellen zu reiten.

Ich bin zwar kein Surfer, aber das Bild kommt mir sofort in den Sinn, wenn ich mir die oben beschriebenen Umstände vor Augen führe. Was nützt es dem Surfer, wenn er alles über Wellen weiß, ihren Ursprung, ihren Verlauf, ihr Vorkommen, Dauer, Größe, Volumen, Geschwindigkeit – wenn er auf seinem Brett steht und sich eine Welle aufbaut, die so bisher noch nie dagewesen ist und ihm schlicht und ergreifend die Lockerheit in den Knien und die Übung, sie zu stehen, fehlt?

Also, lasst uns unsere Energie doch lieber in den Aufbau unserer Fähigkeiten stecken, mit was auch immer auf uns zukommt souverän, lösungsorientiert und leicht (nicht leichtfertig!) umzugehen.

Nie dagewesene Wellen gab es in der letzten Zeit ausreichend – und wahrscheinlich wird die See unserer Realität auch in Zukunft ganz schön rau bleiben.

Was brauchen wir, um das zu stehen?

  1. Selbstverantwortung
  2. Offenheit für Veränderungen
  3. Pioniergeist und Neugier
  4. Fokus – im Hier und Jetzt!
  5. Kollaborationsbereitschaft
  6. Lern- und Entwicklungsbereitschaft
  7. Positive Haltung gegenüber Fehlern

Wo begegnen Dir im Alltag Situationen, in denen Du das üben kannst?

  1. Immer, wenn Du Dich bei Gedanken oder Worten wie „wenn, dann …“, „der/die sollte …“, „ich kann nichts dafür, das ist …“ erwischst, ist es Zeit, Dir ein innerliches Stopp zu setzen und Dich zu fragen: „was war/ist DEIN Beitrag an der Situation? Was kannst DU tun, um sie anzunehmen/zu ändern/zu bewältigen/zu verlassen? (Unabhängig vom Verhalten oder der Meinung anderer Personen).
  2. Wann hat sich in Deinem Leben zum letzten Mal etwas verändert? Ohne Dein Zutun? Vielleicht sogar gegen Deinen Willen? Auf eine Art, die Dir nicht gefiel? Wie hast Du darauf reagiert? Wie viel Kraft hast Du in die Gegenwehr nicht veränderbarer Umstände gesetzt? Wenn die Welle zu groß, zu schnell, zu wild ist, hilft es nix, darüber zu schimpfen. Veränderungen anzunehmen lässt sich besonders gut trainieren, wenn Du in Deinem Alltag absichtlich immer mal wieder aus Deiner Komfortzone gehst – kontrolliert sozusagen. Menschen ansprechen, wenn Du schüchtern bist, etwas anziehen, dass Du sonst nie tragen würdest, ohne Zimmerreservervierung in den Urlaub fahren etc.
  3. Auf der geplanten Route ist Stau? Die für das Abendessen geplanten Zutaten sind im Supermarkt nicht mehr erhältlich? Der Besuch kommt eine halbe Stunde zu früh? Wie geht es Dir damit? Versuchst doch mal mit „wow, vielleicht entdecke ich neue Wege, wie ich den Stau umfahren kann – dort wo kein anderer ist“. – „Was wohl passiert, wenn die Zutat x mit Zutat y ersetze? Das wird dann mein Geheimrezept!“ oder „Hej, schön dass Ihr da seid! Wollt Ihr mir bei den Vorbereitungen helfen?“
  4. Erwischt Du Dich bei dem Gedanken: „Hätte ich mal …“ – lass stecken. Der bringt nix, um die Situation, in der Du jetzt steckst, zu lösen. Schlimmer noch er zieht wichtige Energien aus dem Hier und Jetzt ab und steckt sie in die Vergangenheit – die Du eh nicht mehr ändern kannst. Stecke alle Deine Aufmerksamkeit in die einzige „Zeit“, in der Du was ändern kannst – die Gegenwart. Was genau nimmst Du JETZT wahr? Was kannst Du JETZT tun?
  5. Wann hast Du das letzte Mal jemanden um Hilfe gebeten? Oder um eine Einschätzung? Dir Ideen geholt und Anregungen? Was hindert Dich ggf. daran? Vielleicht die Tatsache, dass Du die Situation, die Du meistern musst, ganz anders einschätzt als andere? Das ist gut so! Je mehr Perspektiven, desto mehr Lösungsmöglichkeiten! Keine ist falsch oder richtig – und viele sind einen Versuch wert! Denn wer tut, was er immer getan hat wird bekommen, was er immer bekam.
  6. Frage Dich jeden Abend, was Du über den Tag hinweg gelernt hast. Dabei ist Lernen im weiteren Sinne zu verstehen. Es kann auch daher kommen als Erkenntnis – über Dich, andere, das Leben, einen Sachverhalt … oder Entdeckung – von etwas Neuem – in Deinem Umfeld, Alltag, an Dir… Vielleicht hast Du aber auch etwas Interessantes erfahren? Egal – wichtig ist, dass Du nie davon ausgehst, jetzt „fertig ausgelernt“ zu sein. Denn was Du heute gelernt hast, ist übermorgen schon überholt.
  7. Wie gehst Du mit Dir selber um, wenn Du einen Fehler machst, etwas vergisst oder etwas schief läuft? Und wie stehst Du zu der Fehlbarkeit Deiner Mitmenschen? Ohne Fehler kein Lernen. Fehler vermeiden zu wollen heißt, sich selbst zu lähmen und nicht mehr weiter zu entwickeln. Wo traust Du Dich nicht, den nächsten Schritt zu wagen aus Angst, etwas falsch zu machen oder zu scheitern?

Klingt jetzt alles vielleicht nach ganz schön viel.

Ich würde sagen, rauf auf’s Board und rein in die Wellen. Und dann – eine nach der anderen, locker in den Knien und – enjoy the ride!

Deine Birgit

Wissen ist nicht Kompetenz

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Google Suche:
Entspannung -ungefähr 32.400.000 Ergebnisse 
Achtsamkeit – ungefähr 6.970.000 Ergebnisse
Meditation – ungefähr 399.000.000 Ergebnisse
Emotionale Intelligenz – ungefähr 2.050.000 Ergebnisse
Resilienz – ungefähr 2.220.000 Ergebnisse

Worüber schreibt man, wenn zu allem schon so viel gesagt und geschrieben wurde?

Diese Woche möchte ich Dich einladen, Dir nicht noch mehr Wissen „reinzuziehen“, sondern etwas damit zu machen. Denn Wissen ist nicht gleich Kompetenz.
Wie oft denkst Du Dir, wenn Du etwas liest oder einen Podcast hörst: „Jaja, ist ja nix Neues, weiß ich alles schon“?
Aber was machst Du mit all dem Wissen?
Hättest Du es auch generieren können, wenn man Dich danach gefragt hätte?
Und vor allem: weißt Du, es anzuwenden?

Kompetent sind wir nicht dann, wenn wir über eine Sache alles wissen.
Wissen ist die Basis- Kompetenz aber bedeutet, vom Wissen ins Handeln zu kommen, d.h. unsere Kenntnisse anzuwenden und Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln – und vor allem, die Bereitschaft dazu zu haben.

Um in einem Gebiet kompetent zu sein, braucht es also …

  1. Das Wissen
  2. Auf Basis dieses Wissens erlernte Fähigkeiten und Fertigkeiten
  3. Die Bereitschaft, diese Fähigkeiten und Fertigkeiten anzuwenden und umzusetzen
  4. Die Fähigkeit, das Erlernte auf zukünftige Situationen zu übertragen (auch wenn diese der gelernten Situation nur ähnlich sind = Transferleistung).

Nehmen wir mal an, Du neigst zum Grübeln. Dabei wandert Dein Geist von einem Thema zum anderen, kommt vom Stöckchen auf’s Steinchen – und nie zur Ruhe. Ständig ist sie da, die Stimme in Deinem Kopf – der sogenannte „Monkey Mind“.
Du forschst nach, was Du dagegen tun kannst und findest die 5-4-3-2-1 Methode.

  1. Du weißt nun, dass es sie gibt und wie sie funktioniert und denkst Dir: „Praktisch, muß ich mal ausprobieren.“
  2. In Deiner nächsten „Monkey Mind Phase“ erinnerst Du Dich daran und versuchst es. Sie funktioniert nicht gleich – Dein Geist wandert weiter. Aber Du bleibst dran, bis Du Erfolg hast.
  3. Du wiederholst die Methode jedes Mal, wenn Dein Geist sich wieder um sich selber dreht, um besser darin zu werden, ihn zu stoppen.
  4. Ein paar Wochen später siehst Du Dich mit einer Situation konfrontiert, die so komplex ist, dass sie Dich total überfordert. Du weißt gar nicht, wo Du anfangen sollst. Dein Verstand fühlt sich blockiert an, Du kannst keinen vernünftigen Gedanken fassen. Du fragst Dich, ob die Monkey Mind Methode hierfür auch funktioniert und probierst es aus. Und siehe da – Dein Geist entspannt und es fällt Dir leichter, einen Plan zu fassen.

Ich bin der Meinung, dass wir momentan super viele Möglichkeiten präsentiert bekommen, all das anzuwenden, was wir in der Theorie wissen und mal gelernt haben.
Die beste Zeit, auszuprobieren, ob es funktioniert.

Wie steht’s um die Kompetenz des „Annehmens, was ist“, wenn man auf Kurzarbeit geschickt wird?
Was machen wir mit der Erkenntnis, dass Socializing zum Stressabbau beiträgt in Zeiten von Social Distancing?
Und wenn wir wissen, wie wichtig es ist, sich zu fokussieren und lösungsorientiert zu denken – wie gut gelingt uns das wenn wir der täglichen Berichterstattung ausgesetzt sind?

Bevor ich Dir heute also ein neues Thema präsentiere, möchte ich Dich einladen, in den alten zu stöbern.

Worin könntest Du noch kompetenter werden?
Welches Wissen wartet auf Anwendung?
Auf welchem Gebiet ist es Zeit, Deinen Kenntnissen Taten folgen zu lassen und Fertigkeiten zu entwickeln, damit es Dir besser geht?

-> Such Dir EINE Sache aus.
-> Nimm Dir EINE Handlung vor, um vom Wissen ins Tun zu kommen,
-> Widme Dich dieser Handlung EINMAL am Tag.
-> Reflektiere, in welch anderen Situationen Dir diese Kompetenz auch zugute kommen könnte und – probier‘ sie dort aus!

Viel Erfolg und Freude dabei!

Deine Birgit

3 Überlebens-Tipps für „Durchhängetage“

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Autor: Haley Perlus, Ph.D. Sport & Exercise Psychology, Certified Fitness Professional

Wer kennt das nicht: Du verbringst ein paar fabelhafte Tage mit gesundem Lebensstil und dann – BANG – passiert Dir das Leben. Eine lange Nacht mit Freunden, eine Geschäftsreise in letzter Minute oder ein krankes Kind zwingt Dich, aus Deinem gesunden Lebensstil zu kippen. Entweder hast Du es versäumt, Dich zu bewegen, oder Du hast einfach nicht die Energie (oder den Wunsch), eine gesunde Mahlzeit zuzubereiten. So oder so, Du steckst fest und hast einen „Durchhängetag“.
Manchmal ist ein solch „freier“ Tag genau das – ein Ausnahmetag von der Regel – und am nächsten Morgen nimmst Du Deinen gesunden Tagesablauf wieder auf. Ein anderes Mal kann es mehrere Tage dauern, bis Du genug Inspiration hast, um zu Deiner gesunden Routine zurückzukehren. Es ist ein Teufelskreis, aber er lässt sich durchbrechen.
Als Expertin für Sport- und Leistungspsychologie ist es eines meiner Ziele, meinen Klienten zu helfen, sich schnell von den schlechten Tagen zu erholen, die wir alle unweigerlich von Zeit zu Zeit erleben. Hier sind drei Tipps, die Du jetzt einsetzen kannst, um nicht nur nach einem Durchängetag wieder auf Spur zu kommen, sondern auch die Anzahl der solcher Tage insgesamt zu reduzieren. Das Endergebnis ist, dass Du es Dir ermöglichst, Deine täglichen Absichten zu verwirklichen und eine persönliche beste geistige, körperliche und seelische Verfassung zu erreichen.

  1. DIE SCHLECHTEN ZEITEN UNTERBEWERTEN UND DIE GUTEN ÜBERBEWERTEN.
    Wir sind darauf konditioniert, auf unseren Fehlern herumzureiten und unsere Erfolge einfach hinzunehmen. Es ist an der Zeit, den Schalter umzulegen und den Dingen, die uns Zuversicht geben, mehr Aufmerksamkeit zu schenken, damit wir weiterhin ein frohes, gesundes und energiereiches Leben führen können.
    Im Sport sagen Profisportler und Trainer oft, dass die Person, die gewinnt, in der Regel die Person ist, die sich am besten von Fehlern erholen kann. Spitzensportler haben gelernt, ihre Fehler zu erkennen, aber anstatt sie zu dramatisieren lernen sie schnell aus ihnen und machen weiter. Sie nehmen sich auch die Zeit, sich für all ihre großen und kleinen Leistungen auf die Schulter zu klopfen.
    Wenn das Leben Dir dabei in die Quere kommt, Dich an Deinen Plan für einen gesunden Alltag zu halten, nimm Dir eine Minute Zeit für eine positive persönliche Reflexion. Identifiziere die wichtigsten Dinge, die Du beim nächsten Mal besser machen könntest, um so einen Durchhängetag zu verhindern. Konzentriere Dich dann auf mindestens eine Sache, die Du an diesem Tag (oder vielleicht gestern) bereits erreicht hast. Ziehe daraus die Zuversicht, den nächsten Schritt positiv zu gestalten.
  2. ÄNDERE DAS UMFELD.
    Ein Durchhängetag kann dazu führen, dass Menschen die Motivation verlieren, joggen zu gehen und gesund zu essen. Stattdessen sehnen sie sich nach sofortiger Befriedigung in einem ungesunden Schokokeks oder einer zusätzlichen Stunde auf der Couch. Glücklicherweise gibt es für dieses Problem eine einfache Lösung.
    Studien konnten nachweisen, dass Motivation und Produktivität mit einer Veränderung des Umfelds steigen. Tatsächlich ist eine in der Sportpsychologie gebräuchliche Redewendung: „Eine Veränderung ist so gut wie eine Pause.“
    Jede Art von Veränderung, wie z.B. nach draußen gehen, um frische Luft zu schnappen, motivierende Musik einschalten, ein neues Rezept finden oder vom Laufband auf den Crosstrainer steigen, kann neue Motivation erzeugen, die Dir hilft, Deine Ziele wieder zu erreichen.
    Wann immer Du einen Mangel an Energie und Inspiration verspürst, ändere mindestens einen Aspekt Deiner Umgebung und erlebe, wie Deine Batterien wieder aufladen und die Motivation wieder hergestellt wird!
  3. EINFACH BEWEGEN!
    Manchmal ist es am schwierigsten, sich aufzuraffen. Sobald Du Dich jedoch in Bewegung setzt und Dopamin und Endorphine freigesetzt werden, fällt es Dir viel leichter, weiterzumachen.
    Während der Durchhängetage ist es weniger wichtig, sich an das vorher geplante Programm zu halten. Vielmehr geht es darum, einfach aufzustehen und etwas Positives zu tun. Wenn Du wirklich keine Lust hast, Gewichte zu stemmen, gehe nach draußen und fang einfach an zu laufen. Wenn Du keine Lust hast, 20 Minuten in der Küche zu verbringen, um eine gesunde Mahlzeit vorzubereiten, nimm‘ Dir etwas Einfaches zu essen, das aber trotzdem gesund ist.

Durchängetage müssen Dich nicht völlig aus der Bahn werfen. Mit diesen drei Tipps kannst Du Dich schnell von solch einem Tag erholen und mit dem Selbstvertrauen und der Begeisterung weitermachen, die Dich Deinem optimalen Leben wieder näher bringt.

Über die Autorin

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Der Wunsch, eine Karriere in Sportpsychologie zu machen begann bei Dr. Haley Perlus bereits in Alter von 12 Jahren. Ein Jahr nach ihrer Promotion, im Alter von 28 Jahren, wurde sie Professorin, öffentliche Rednerin, Beraterin von Athleten mit Stipendium der Nationalmannschaft, veröffentlichte als Autorin und wurde zur führenden Expertin der Branche ernannt. Als Unternehmerin, ehemalige Elite-Alpinskirennläuferin, Fitnessprofi und Trainerin versteht sie die Schwierigkeit, mentale Blockaden zu überwinden, so dass man schnell und beständig Ergebnisse erzielen kann. Dr. Perlus bildet, motiviert und inspiriert Menschen, damit sie ihr Spitzenpotenzial im Sport, im Wellness-Bereich und in der Wirtschaft ausschöpfen können. Mit ihrem einzigartigen 3-D-Ansatz zur Leistungssteigerung ermutigt sie Dich nicht nur zu großen Träumen, sondern gibt Dir auch die Schritte und Antworten an die Hand, die Du brauchst, um diese Träume wahr werden zu lassen.
https://drhaleyperlus.com/

Ein Rückblick mit Wow-Effekt

Foto: Pixabay

„Wenn ich jetzt so zurückblicke, dann frage ich mich schon, wie ich das damals alles geschafft habe!“ sagte neulich eine liebe Freundin, als wir uns über Veränderungen im Leben unterhielten.

Kennst Du das auch?
Manchmal stellt uns das Leben vor Aufgaben, die auf den ersten Blick so wirken, als wären sie zu groß für uns. Uns durchströmen Gedanken wie  „Wie soll ich das nur schaffen?“ oder „Und jetzt??“
Und dann, einige Zeit später, blicken wir zurück und denken – „Du meine Güte, wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich das schaffe, hätte ich ihn für verrückt erklärt!“

Es ist erstaunlich, wozu wir in der Lage sind, wie wir unsere Kräfte zu mobilisieren wissen, wenn wir müssen, wenn wir scheinbar keine Wahl haben.
Plötzlich haben wir einen messerscharfen Fokus, eine Bestimmung. Wir bleiben dran, alles, was nur zweitrangig ist wird auch konsequent in die zweite Reihe geschickt. Unsere Entschlossenheit wächst, alle Energie wird gesammelt und ausgerichtet, um die bevorstehende Aufgabe zu meistern – egal, welcher Natur sie ist (und ich spreche hier von lebensverändernden Umständen, Situationen, die eine Zäsur für Deinen Alltag und Dein Leben bedeuten).

Warum ich das schreibe?

Weil ich finde, dass wir uns in Situationen, die uns zu groß oder ausweglos erscheinen, immer mal wieder daran erinnern sollten, was wir in der Vergangenheit schon alles gewuppt haben. Und durchaus den Gedanken zulassen können, dass immer mehr geht, als wir tatsächlich denken. Da ist noch diese Reserve, die unser ausgeklügeltes System aus Körper und Geist für Notfälle aufbewahrt – und sie auch nur in solchen „rausrückt“.

Wenn Du also an einem Punkt in Deinem Leben bist, der Dich zu überwältigen scheint …

  1. Nimm die Situation an. Sie ist wie sie ist – verliere nicht wertvolle Energie in Ärger darüber!
  2. Gestehe Dir ein, dass Du Dich überwältigt fühlst. Das ist in Ordnung. Sprich es aus: „Ich fühle mich gerade überfordert/überwältigt.“ Sobald Du Deinen Gefühlen Beachtung schenkst (nur wahrnehmen, nicht werten oder gar schon daraus etwas schlußfolgern) nimmst Du den ersten Druck raus.
  3. Blicke zurück und erinnere Dich, was Du in der Vergangenheit schon alles gemeistert hast – und schöpfe daraus Zuversicht.
  4. Dann blicke nach vorne: angenommen, Du hast alles mit Bravour geschafft – wie sieht Dein Wunschergebnis aus? Was siehst Du, fühlst Du, machst Du? Habe eine Vision vor Augen, die klar genug ist, um den Fokus zu setzen – aber nicht so detailliert, dass Du auf unterwegs die Flexibilität für andere oder bessere Wege zum Ziel verlierst. Das ist ein bisschen wie bei der Wohnungssuche – wenn Du weißt, was Du willst, wird Dein Blick geschärft für die richtigen Anzeigen – und alle anderen kannst Du getrost ignorieren.
  5. Gib Dir Zeit und gönne Deinem Verstand auch mal Pausen, damit er verarbeiten kann. Dann wird er die Eindrücke sortieren und Deine Intuition damit füttern. Das Unterbewusstsein arbeitet immer weiter – auch wenn Du schläfst.
  6. Sei fleißig und bleib dran – aber vertraue auch, dass sich Dir Wege oder Lösungen vielleicht auch zeigen werden, wenn Du nicht damit rechnest. Übe Dich in gelassen-zuversichtlicher Aufmerksamkeit.

Und zum Schluß noch ein Spruch der mir in schwierigen Situationen schon geholfen hat:

„Das Universum schickt Dir immer nur Aufgaben von denen es denkt, dass Du sie bewältigen kannst.“

Sei also stolz – das Universum traut Dir einiges zu – tu Du es auch! 😉

Da geht noch was!

Du schaffst das.

Deine Birgit

Dein innerer Medizinschrank

Foto: Pixabay

Hast Du schonmal bei Deinem inneren Apotheker Medizin bestellt, damit es Dir besser geht?
Wäre das nicht wunderbar – einfach so auf Bestellung glücklich?
Das geht – und zwar ganz ohne illegale Substanzen. Unser Körper hat nämlich einiges an Bord, um uns glücklich zu machen.

Sicherlich hast Du schon einmal von sogenannten Glückshormonen gehört. Hormone sind chemische Botenstoffe, die direkt ins Blut abgegeben und so an ihren Wirkungsort transportiert werden. Sie beinhalten eine „Nachricht“ und steuern so die Funktionen unserer Organe. So regelt z.B. Insulin den Abbau des Blutzuckers nach der Nahrungsaufnahme.

Wenn es um das Thema Freude, Wohlbefinden und Glücksgefühle geht, werden in der Regel Dopamin und Serotonin genannt. Es gibt aber noch weitere Substanzen, die für unser Wohlbefinden sorgen und deren Ausschüttung wir aktiv beeinflussen können:

  1. Endorphine – Glück der Begeisterung: Wenn wir etwas Positives erleben, besonders, wenn es ein unerwartetes Erlebnis ist, werden Endorphine ausgeschüttet. Endorphine werden auch körpereigene Opiate oder endogene Morphine genannt, weil sie im Körper Schmerzlinderung bewirken. Außerdem haben sie einen beruhigenden Effekt, fördern die Ausschüttung von Sexualhormonen und einen guten Schlaf und beugen Stress vor.
  2. Dopamin – Glück der Motivation: Dopamin ist das „Antriebs-Hormon“. Wenn wir Erfolgserlebnisse oder schöne Erfahrungen gemacht haben (z.B. im Flow) speichert unser Hirn diese Information ab und will zukünftig mehr davon. Dopamin ist verantwortlich für diesen Antrieb, unsere Motivation und unser Interesse. Es löst nicht nur Glücksgefühle aus, sondern auch Vorfreude, Lust und Verlangen,
  3. Oxytocin – Glück der Geborgenheit: Das Bindungshormon Oxytocin steigert das Vertrauen, unser Gefühl von Geborgenheit und die Bindung zu unserem Partner oder Kind. Es wird bei körperlicher Zuwendung, wie dem Berühren der Haut, Streicheln oder einer Massage ausgelöst.
  4. Serotonin – Glück des Wohlbefindens: Ähnlich wie Dopamin wird Serotonin in Glückmomenten  ausgeschüttet – aber auch bei angenehmer Anstrengung. Es hat viele Funktionen und wirkt sich unter anderem positiv auf unsere Stimmung und Gedächtnisleistung aus. Serotonin ist das Anti-Depressivum unter den Hormonen. Es macht uns glücklich, gelassen, ausgeglichen und zufrieden.

Und das kannst Du tun, im Deine „Bestellung beim inneren Apotheker“ aufzugeben – sprich, die Ausschüttung der vier Hormone anzukurbeln:

  1. Dopamin – Zielsetzung und Planung: Finde heraus, was Dich glücklich macht und Dir gut tut und plane regelmäßig entsprechende Aktivitäten. Setze Dir Ziele, auf deren Erreichung Du Dich so richtig freust.
  2. Endorphine – Genuß und Überraschung: Lerne zu genießen, was Dir gut tut – erlaube es Dir! Überrasche Dich von Zeit zu Zeit selbst und durchbrich die Routinen, um neue, positive Erlebnisse zu ermöglichen.
  3. Serotonin – angenehme Anstrengung: Sei sportlich aktiv – in einer Sportart, mit der Du vertraut bist und die Dich nicht überfordert. Alternativ kannst Du auch 30-60 Minuten täglich spazieren gehen.
  4. Oxytocin – gemeinsam ist man weniger alleine: Mach das alles nicht alleine. Treffe Dich mit Freunden und genieße Stunden der Zweisamkeit und körperlichen Nähe. (Oxytocin wird übrigens auch beim Streicheln von Haustieren ausgeschüttet :-))

Viel Spaß beim Planen, Genießen und Wohlfühlen.

Du hast alles, was Du brauchst an Bord!

Deine Birgit

Mein Herz tanzt

Foto: Pixabay

Mit dem Tanzen ist es ein bisschen wie mit dem Singen: spricht man Leute darauf an, bekommt man oft zu hören „das kann ich nicht.“

Dabei ist es uns bereits in die Wiege gelegt. Studien legen nahe, dass uns der Rhythmus angeboren ist. So spielten z.B. Wissenschaftler der Universität Amsterdam Neugeborenen eine Rhythmus vor und ließen dann ein oder zwei Schläge aus. An den Hirnströmen der Babys war zu erkennen, dass sie den nächsten Beat förmlich erwarteten.
Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass sich unser Herzschlag mit dem Takt der Musik synchronisiert.

Wenn wir von „Können sprechen“, bedeutet das meist, dass wir versuchen, etwas auf eine bestimmte Art und Weise zu machen, die im Allgemeinen als richtig angesehen oder definiert wird.

Tanzen ist aber viel mehr als das „Abarbeiten“ von vorgegebenen Bewegungsabläufen und Schritten. Egal ob Ausdruckstanz oder Zorbas – erst lernst Du’s, dann spürst Du’s.

Wenn Du zulässt, dass die Musik Dich bewegt, lernst Du, Dich einzulassen und loszulassen – und dabei kannst Du nichts falsch machen.
Freilich wagen wir das meist nicht in der Öffentlichkeit (ausser vielleicht mal einen wippenden Fuß …) – aber was spricht denn dagegen, morgens mal Deine Lieblingsmusik laut aufzudrehen und einfach durch die Wohnung zu tanzen? So wie es Dir gefällt?
Nichts – und dabei lohnt es sich allemal!

Tanzen ist ein wahres Wundermittel für körperliches, geistiges und emotionales Wohlbefinden!
Hier ein paar Auszüge:

Körperliche Vorteile

  • Tanzen ist ein sehr effektives Ganzkörpertraining (vorausgesetzt, Du bewegst den ganzen Körper ;-), das nicht nur Deine Muskeln sondern auch Deine Kondition trainiert – bereits ein Tanztraining pro Woche reicht hierfür aus.
  • Tanzen fördert die Flexibilität im Körper und macht ihn dadurch widerstandsfähiger gegenüber Verletzungen.
  • Aerobes Tanztraining unterstützt genauso effektiv beim Abnehmen wie Radfahren oder Joggen
  • Tanzen verbessert die Atmung, Herzleistung und Lebensqualität
  • Tanzen stärkt das Körpergefühl und lässt uns im Alltag Verspannungen und körperliche Stress-Symptome schneller erkennen.

Emotionale Vorteile

  • Tanzen wirkt befreiend – es ist eine wunderbare Form, seinen Gefühlen in den Bewegungen freien Lauf zu lassen
  • Tanzen lindert nachweislich die Symptome von Stress und Depressionen, denn es reguliert den Serotonin- und Dopaminspiegel
  • Tanzen stärkt das Selbstbewusstsein
  • Tanzen fördert die sozialen Fähigkeiten und das Zusammengehörigkeitsgefühl, da man beim Tanzen viele Menschen kennenlernt und sich aufeinander einschwingt

Geistige Vorteile

  • Tanzen fordert das Gehirn durch die Koordination von Bewegungsabläufen. Unabhängig vom Alter werden neue neuronale Verbindungen geschaffen – so bleibt auch der Kopf jung.
  • Medizinische Studien haben sogar nachgewiesen, dass Tanzen auch bei Parkinson lindernd wirkt und Demenz und Alzheimer vorbeugen kann.
  • Tanzen fördert die Konzentration und den Fokus – und hilft wunderbar beim „Abschalten.“
  • Tanzen verbessert das geistige Leistungsvermögen

Und …

  • Tanzen kann man in jedem Alter
  • Tanzen ist unschlagbar günstig – Du brauchst nur Musik, Dich und den Groove

Unten findest Du zwei schöne Videos zum Tanzen und seinen Vorzügen – aber warum Video schauen?

Steh auf, macht die Musik an, tanze – und genieße!

Auf den Rhythmus im Blut,

Deine Birgit

Warum tanzen gesund ist – Entspannung, Spaß, Bewegung – Länge ca. 4 min

Arte Mediathek – Xenius – Länge ca. 26 min