Muntermacher Musik

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Neulich habe ich mal wieder so richtig „abgetanzt“. Die Musik war genau mein Ding, die Stimmung total gelöst und die Musik hat mich einfach gepackt und bewegt, körperlich und emotional. Und da ist mir wieder bewusst geworden, welche Kraft Musik hat!

Wusstest Du, dass ….

  • Musik verschiedene Wissenschaften fasziniert? Neurowissenschaftler erforschen die Wirkung auf das Gehirn während Psychologen sich mit dem Einfluss auf die Emotionen beschäftigen
  • es bei manchen Marathon Läufen verboten ist, Musik zu hören, weil die aufputschende und motivierende Wirkung dazu führen kann, dass wir Körpersignale überhören oder übergehen?
  • Musik Studien zufolge Stress reduziert und Angstzustände um bis zu 65% lindern kann?
  • Durch Musiktherapie Schmerzen vor, während und nach Operationen gelindert werden können?
  • Musik beim Einschlafen ebenso hilft wie beim Konzentrieren?

Der Einfluss von Musik wird besonders klar, wenn wir einen Blick in die Filmindustrie werfen: überleg mal, wie oft Du schon einen Film gesehen hast, in dem Deine Anspannung ins Unendliche gestiegen ist, obwohl NICHTS zu sehen war, was diese Anspannung hätte verursachen können. Aber die Musik, mit der die Szene untermalt war, hat sofort das entsprechende Gefühl in Dir hervorgerufen.

Oft wählen wir die Musik gemäß unserer aktuellen Stimmung aus. Aber warum nicht diesen Mechanismus nutzen und unsere Musik entsprechend der Stimmung auswählen, die wir brauchen können?

Dank diverser Musik Apps ist das heutzutage leichter denn jeh! Schnell sind Playlists eingerichtet, um Konzentration, Beruhigung, Entspannung, Mut und Selbstbewußtsein oder Motivation in uns hervorzurufen.

Ich habe z.B. eine Playlist mit dem Namen „den Geist weiten“. Darin befinden sich verschiedene Songs, die mich groß, erhebend und mutig denken lassen (wie z.B. „He ’s a Pirate“ von Klaud Badelt) während in „Brain Food“ eher Elektro Klänge zu hören sind, die mich in eine hochkonzentrierte Arbeitstrance versetzen. Und wenn ich mehr Mut brauche, mein Ding zu machen und es durchzuziehen höre ich gerne Queen.

Hast Du auch Munter- oder Mutmacher Musik?

Falls nicht, nutze doch das Wochenende. um Dir entsprechende Playlists zusammenzustellen und probier am besten gleich aus, oib sie wirken 🙂

The Rhythm is gonna get you! Rock on.

Birgit

Emotion oder Intuition?

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Emotionen sind das Herzstück meiner Arbeit, oder anders ausgedrückt: meine Leidenschaft. Mit wachsender Technologisierung und Anonymisierung werden Emotionen eine immer wichtigere Rolle spielen. Für das menschliche Miteinander wird vor allem wichtig, welche Bedeutung wir Emotionen geben und ob es uns gelingt, förderlich mit ihnen umzugehen.  

Gefühle und Emotionen können der Klebstoff sein, der alles zusammenhält, sie ermöglichen Empathie und schaffen Verbindungen. Falsch verstanden und gelenkt können sie aber ebenso alles „verkleben“, unseren Blick fixieren und dazu führen, dass wir in der Vergangenheit haften bleiben.

Gefühle geben uns wichtige Hinweise. Um diese Hinweise förderlich zu nutzen, müssen wir uns ihres Ursprungs bewusst sein und die durch sie entstehende Energie in die richtige Richtung lenken.

Stell Dir Deine Gefühle wie Personen vor, die in verschiedenen Situationen einfach so in Deinem Leben erscheinen und Dir Ratschläge geben. Wie sehr würdest Du jemandem vertrauen, den Du nicht kennst und der einfach „so daher kommt“? Der sich Dir nicht mal vorstellt? Von dem Du nicht weißt, welche Absicht er mit seinem Ratschlag verfolgt?

Mit unseren Gefühlen verfahren wir manchmal genau so. Sie tauchen auf, „ergreifen uns“ und noch bevor uns bewusst ist, wie uns geschieht, glauben wir den Geschichten, die sie uns erzählen und springen auf den Zug auf – der uns dann allerdings nicht immer an ein angenehmen Zielort fährt.

Was kannst Du tun, um Deine Gefühle als unterstützende Kraft an deiner Seite zu haben und zu lernen, welche Hinweise sie Dir geben?

  1. Wie heißt Du denn und was willst Du? Begrüße sie und nimm Dir Zeit, sie kennenzulernen.
    Kennst Du Deine Gefühle? Kannst Du sie wahrnehmen, annehmen und beim Namen nennen?  Halte doch mal einen Tag immer wieder kurz inne und spüre in Dich hinein. Was empfindest Du? Achte darauf, dass Du Dein Gefühl in diesem Moment benennst – und nicht Dein Verhalten! Aus „ich will auch mal zu Wort kommen“ wird z.B. „ich fühle mich übergangen“ oder aus „ich will hier raus“ „ich habe Angst“. Zudem kannst Du versuchen zu erkennen, wo in Deinem Körper sich das Gefühl manifestiert. Was passiert z.B. in Deinem Körper wenn Du Dich übergangen fühlst?
    Deine Gefühle wahrnehmen und annehmen ist der erste Schritt, um sie für Dich nutzen zu können.
    Wie groß ist Dein Gefühls-Vokabular? Hast Du für jedes den passenden Namen?
  • Warum bist Du hier? Interessiere Dich für Deine Gefühle.
    Jedes Gefühl hat in der Regel eine Absicht. Meistens die ganz simple, Dein Wohlbefinden herzustellen oder zu erhalten. Vielleicht hilft Dir diese Erkenntnis dabei, auch Gefühlen, die erstmal unangenehm daherkommen, wohlwollend zu begegnen.
  • Wo kommst Du denn her?  – Bleibe neugierig und offen.
    Wo liegt der Ursprung des Gefühls? Kannst Du Muster erkennen? Gibt es Ähnlichkeiten in den Siutationen, die dieselben Gefühle auslösen? Was sagt es über Dich aus, wenn Du z.B. Ärger verspürst, wenn man Dich unterbricht? Es könnte vielleicht sein, dass Du als Kind gelernt hast, dass es unhöflich ist, wenn man andere unterbricht. Daraus kann leicht die Überzeugung entstehen, dass jeder, der Dich unterbricht, unhöflich ist (zumindest ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Du das Verhalten des anderen so interpretieren wirst). Tatsächlich sagt Dein Gefühl aber nur etwas über Dich aus, also darüber, was Du vom Unterbrechen hältst. Nichts aber darüber, warum der andere sich so verhalten hat. (Wusstest Du, dass es manchen Kulturen Interesse am Thema und dem Gegenüber signalisiert, wenn man ihn unterbricht?).

Das Verhalten eines anderen Menschen mir gegenüber sagt immer etwas über ihn aus, nie über mich. Und die Art, wie ich darauf reagiere, also das Gefühl, das dieses Verhalten in mir weckt, hat immer etwas mir mir zu tun und nie mit ihm.“
Safi Nidiaye

Gefühle geben also wichtige Hinweise  – und zwar auf unsere Überzeugungen, Glaubenssätze oder erlernten Muster. Das kann uns dabei helfen, festgefahrene und nicht förderliche Denkmuster und Verhaltensweisen bei uns zu erkennen und langsam aufzulösen (sei geduldig und wohlwollend mit Dir – dauert meist ein Weilchen ;-))

Und hier liegt der Unterschied zur Intuition:

Während Gefühle in den allermeisten Fällen durch unsere innere Reaktion auf äußere Reize (Situationen, Verhalten etc.) hervorgerufen werden, also durch unseren konditionierten Geist entstehen und uns aufwühlen, entsteht Intuition ohne erkennbaren Auslöser. Sie ist ein „keine-Ahnung-woher-ich-das-weiß-Phänomen“ und fühlt sich an wie friedliche Gewissheit. Sie wühlt Dich nicht auf oder ist „gegen etwas“, sie beruhigt. Wenn Du Dich also auf irgendeine Art und Weise „angepiekst“ fühlst ist es nicht Intuition, sondern ein Gefühl.

Um beide Energien positiv für Dich und andere nutzen zu können, betrachte Deine Gefühle als Hinweise, um persönlich zu wachsen und Deine Intuition, so Du von ihr beschenkt wirst, als wertvollen Wegweiser.

Happy feeling!

Deine Birgit

Das Streben nach Glück Teil 3: IKIGAI

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Auf der Suche nach verschiedenen „Rezepten zum Glücklichsein“ bin ich vor kurzem auf IKIGAI gestoßen. IKIGAI ist eine Philosophie, die ursprünglich aus Japan stammt und soviel bedeutet wie „Sinn des Lebens“ oder „Freude und Lebensziel“. Dabei wird der Begriff IKIGAI in Japan gleichermaßen verwendet für Handlungen und Umstände, die glücklich machen und für den Sinn des Lebens an sich.

Mittlerweile haben sich verschiedene Autoren und Wissenschaftler dem Thema IKIGAI gewidmet. Obwohl sich die Ansichten zu IKIGAI teilweise unterscheiden, gibt es doch die folgenden Übereinstimmungen:

  1. IKIGAI ist der Schlüssel zu einem langen und erfüllten Leben.
  2. IKIGAI ist eine Kombination aus Selbstverwirklichung und Beitrag zur Gesellschaft.
  3. IKIGAI ist absolut individuell, nicht durch materielle Güter zu erreichen und erfordert die „Freiheit des Geistes“. Nur Du alleine kannst für Dich herausfinden, was Dein IKIGAI ist.
  4. IKIGAI erfordert Geduld und ist ein kontinuierlicher Prozeß.

Wie genau kannst Du Dein IKIGAI finden?

IKIGAI besteht aus 4 Aspekten (siehe auch Schaubild weiter unten):

  1. Was Du liebst
  2. Was die Welt braucht
  3. Wofür Du bezahlt werden kannst
  4. Was Du gut kannst

Die Schnittmengen der jeweiligen einzelnen Aspekte ergeben Deine Mission, Berufung, Deinen Beruf und Deine Passion.

Die Schnittmengen aller vier Aspekte wiederum ergeben Dein IKIGAI.

Schaubild: BB

Am besten näherst Du Dich Deinem IKIGAI, indem Du Dir Zeit und Muße nimmst und Dir Fragen stellst, die Dich den einzelnen Bereichen näher bringen:

  1. Was Du liebst: Was zaubert Dir ein Lächeln ins Gesicht, wenn Du daran denkst? Worüber redest Du gerne? Was fasziniert Dich? Womit könntest Du Stunden verbringen? Was hast Du schon als Kind gerne gemacht?
  2. Was die Welt braucht: um es mit den Worten von Steve Jobs zu formulieren: Welche Delle möchtest Du im Universum hinterlassen? Was möchtest Du der Welt hinterlassen? Was dazu beitragen, dass sie ein besserer Ort wird? (Hier spielen Deine Werte eine große Rolle).
  3. Wofür Du bezahlt werden kannst: Womit könntest Du Dein Geld verdienen? Was ist Dein Beruf? Wie kannst Du Einkommen damit generieren?
  4. Was Du gut kannst: Was sind Deine Talente? Wobei kommst Du sofort in den Flow und vergisst die Zeit? Wobei erzielst Du scheinbar spielend leicht super Ergebnisse, an denen Du Freude hast? Was kannst Du besonders gut? (Vielleicht hat man es Dir schon einmal gesagt?) Welche vielleicht ungewöhnlichen Fähigkeiten hast Du?

Am besten nimmst Du Dir pro Bereich ein Blatt und schreibst alles auf, was Dir in den Sinn kommt. Dann lasse es erst einmal wirken und ergänze von Zeit zu Zeit. Wenn Du die Fragen auch mit in Deinen Alltag nimmst und dort einmal darauf achtest, wo vielleicht Antworten zu darauf zu finden sind, wirst Du Deinem persönlichen IKIGAI Stück für Stück näher kommen.

Und nicht vergessen: geh es locker und mit Neugier an. Wenn aus Deiner persönlichen Suche nach dem Glück nämlich eine Jagd auf das Glück wird, kann es sein, dass es Dir davon läuft 😉

Eine gute Woche Dir!

Deine Birgit

PS: Hier noch ein gutes Video zum Thema (auf Englisch):

Von der richtigen Blickführung

Foto: eigene Quelle

„Da ist Dir wohl die Strasse ausgegangen.“

Auf den Spruch hatte ich gerade noch gewartet. Eben hatte ich mich aufgerappelt, noch mit recht zittrigen Knien, und stand auf der Straße irgendwo im Odenwald, mein Motorrad rechts neben mir, ziemlich nah am Graben.

Es ist schon einige Jahre her, aber ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen. Es war meine zweite Motorrad-Saison, ich war also durchaus noch ein Fahranfänger. Dennoch hatte ich bereits viele gute Touren gehabt und versuchte – nicht ohne einen gewissen Ehrgeiz – mitzuhalten mit den anderen Fahrern in unserer Gruppe (die durchweg wesentlich mehr Fahrerfahrung hatten) . Und bis zu dieser Linkskurve lief auch alles ziemlich gut.

Ich glaube, ich bin sie einfach ein wenig zu schnell angegangen – ich bekam Panik, verkrampfte, zog die Bremse, das Motorrad richtete sich auf und fuhr geradeaus – und ich lenkte meinen Blick direkt vor den Vorderreifen auf die Strasse – in der Hoffnung, so die Kontrolle wieder zu gewinnen. Geschwindigkeit hatte ich kaum noch, sie reichte gerade noch aus, einen Leitpfosten zu umfahren – dann rutschte mein Motorrad in die Grünfläche daneben und ich kam auf der Straße zum Liegen.

Die folgenden Wochen und Monate fühlte sich jede Linkskurve irgendwie doof an, und es dauerte eine Weile, bis ich wieder „in den Flow“ kam.

Warum ich das hier schreibe?

Weil mir nach diesem kleinen Unfall eine Sache besonders geholfen hat, wieder in den Flow zu kommen, mein Motorrad gelassen zu lenken und Spaß am Fahren zu haben:

Die richtige Blickführung.

Eine wichtige Regel beim Motorradfahren ist: lenke Deinen Blick immer dorthin, wo Du mit Deinem Motorrad gleich sein möchtest. Geh von der Bremse und lasse die passende Geschwindigkeit und Schräglage zu – der Rest ergibt sich fast von selbst.

Ich finde, das läßt sich wunderbar auf unseren Alltag übertragen.

Gibt es vielleicht ein paar Wünsche und Ziele, die Dir manchmal zu groß erscheinen und die Du Dir deshalb „kaputtbremst“?

Hast Du manchmal vor lauter Kontrollbedürfnis nicht mehr genug Geschwindigkeit, um noch (mit Freude) die Kurve zu kriegen?

Und wo geht Dein Blick hin? Ist er auf Dein attraktives Ziel, das Dich mit Freude anzieht, gerichtet oder versinkt er in der alltäglichen „Geschäftigkeit“?

Kurz und knapp: halte doch Deinen Blick diese Woche mal auf das gerichtet, was Du erreichen möchtest und dann geh einfach von der Bremse!

Enjoy the ride,

Birgit

Wahrnehmen, Denken, Fühlen, Bewegen – die Feldenkrais Methode

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Bei der Feldenkrais-Methode handelt es sich um eine
körperbezogene Behandlungsform, mit deren Hilfe die Qualität von Bewegungen und Körperhaltungen grundlegend verbessert werden kann. Sie wurde nach ihrem Erfinder, Moshé Feldenkrais, benannt. Moshé Feldenkrais ging davon aus, dass menschliches Denken, Fühlen, Wahrnehmen und Bewegen niemals isoliert anzutreffen sind, sondern gemeinsame „Zutaten“ menschlichen Handelns seien. Bewegung war für ihn Ausdruck der ganzen Person und schien ihm der am besten geeignete Ansatzpunkt, um Verbesserungen auch in den anderen Bereichen zu erreichen.

Die Methode basiert auf Judo, auf der künstlerischen Körperschulung der 1920er Jahre sowie auf Erkenntnissen der manuellen Medizin. Alle unsere Bewegungsmuster werden von unserem Gehirn gesteuert und sind entweder erlernt oder als Reflex vorhanden. Unser Gehirn ist dabei jederzeit in der Lage, die unterschiedlichsten Bewegungen zu erlernen. Und da unser Gehirn sehr ökonomisch funktioniert, müssen wir über die meisten Bewegungen nicht mehr nachdenken, sobald sie zur Routine geworden sind. Leider kann es auf gleichem Weg auch zu nachteiligen Entwicklungen kommen – nämlich dem Erlernen von schädlichen Bewegungsmustern und dem Verlernen von Bewegungen, die wir nicht mehr oder nur noch selten praktizieren (erinnerst Du Dich noch, was Du als Kind alles konntest? Kannst Du heute z.B. noch in die Hocke gehen und auf Deinen Fersen sitzen, ohne nach hinten umzukippen?)
Die so entstehende Dysbalance im Körper manifestiert sich dann häufig in Schmerzen, wobei die Stelle an der wir den Schmerz spüren oft nicht seine Quelle oder Ursache ist.

Die Feldenkrais Methode befähigt dazu, über die Wahrnehmung von Bewegungsabläufen die eigene Bewusstheit und das Spektrum der gesunden Bewegungsabläufe zu erweitern. So können nachteilige Bewegungsmuster gelöst und neue Bewegungsalternativen aufgezeigt werden.

Dies geschieht durch das langsame Ausführen verschiedener Bewegungsmuster – aktiv selbst, oder passiv durch den Trainer. Durch diese bewusste Wahrnehmung der Bewegung beginnt die Veränderung zunächst im Gehirn, das Änderungen in der Steuerung der Motorik vornimmt, die sich dann nach und nach im Bewegungsapparat etablieren. Durch die gesteigerte Körperwahrnehmung und die Bewegungen können so auch Verspannungen abgebaut werden.
Besonders wenn Schmerzen auf Funktionsstörungen des Bewegungsapparates zurückzuführen sind, können diese durch die Feldenkrais-Methode gelindert werden.

Die Feldenkrais-Methode wird sowohl im Gruppen- als auch Einzelunterricht angeboten – oft auch an Abendakademien oder Volkshochschulen.

Solltest Du das Gefühl haben, dass Dein Körper außer Balance ist, könnte die Feldenkrais-Methode vielleicht das Richtige für Dich sein.

Bleib beweglich!

Herzlichst,

Deine Birgit

Machen statt Motzen

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„Das da die Stadt nicht schon längst was gemacht hat!“ – „Der ist so in die Jahre gekommen – da müsste die Kommune halt mal Geld in die Hand nehmen.“

So oder so ähnlich muss es geklungen haben, als verschiedene Eltern im beschaulichen Städtchen Wehrheim sich über einen in die Jahre gekommenen Spielpatz unterhalten haben. Warum ein Spielplatz Thema meines Artikels ist? Weil ich es erstaunlich und beispielhaft finde, was in Wehrheim geschehen ist.

Diese Woche saß ich nach unserem gemeinsamen Training mit meiner lieben Kollegin Franziska zusammen und sie berichtete mir ganz beiläufig , wie sie gemeinsam mit anderen Eltern in Wehrheim bewirkt hat, dass der dortige Spielplatz, auf dem auch sie schon als Kind gespielt hat, saniert und modernisiert wird.

Statt zu motzen und auf die vermeintlich „Verantwortlichen“ zu schimpfen, die den Spielplatz haben in die Jahre kommen lassen, hat sie kurzerhand gemeinsam mit ihrem Bruder und weiteren Eltern die Initiative ergriffen und ist beim Bürgermeister vorstellig geworden. Dort hat sie nach Mitteln und Möglichkeiten gefragt und die Empfehlung bekommen, eine Elterninitiative zu gründen und ein Konzept für den gewünschten Umbau zu entwickeln und vorzulegen. Gesagt getan. Das daraufhin entwickelte Konzept drehte sich nicht nur um die Modernisierung der Spielplatzes sondern verpasste ihm auch eine integrative Ausrichtung. Zukünftig können sich z.B. auch Kinder im Rollstuhl an für sie geeigneten Spielgeräten erfreuen. Spielplatzfeste und weitere ehrenamtliche Tätigkeiten brachten schließlich eine Spendensumme ein, die beinahe die Hälfte der notwendigen Kosten trägt. Gemeinsam mit den in der Gemeindekasse vorhandenen Mitteln steht dem Projekt nun nichts mehr im Weg.

Eine Win-Win Situation für alle Beteiligten. Die Kinder bekommen einen tollen Spielplatz, die Eltern haben glückliche Kinder und sehen „ihren alten Spielplatz“ in neuem Licht, die Stadt kann sich sicher sein, die Mittel nach Bürgerwunsch investiert zu haben. Darüberhinaus sind die Eltern zusammengerückt und der Austausch zwischen Bürgern und Gemeinde hat sich intensiviert – was sicherlich auch in Zukunft von Vorteil sein wird.

Nur am Rande sei erwähnt, dass meine Kollegin in Vollzeit berufstätig ist und selber eine Tochter hat. Und ich nehme an, der Alltag der anderen Beteiligten an diesem Projekt sieht ähnlich aus.

Ich liebe diese Geschichte, denn sie beinhaltet so vieles, was uns glücklich und zufrieden macht:

  • Selbstwirksamkeit – erfahren, wie das eigene Handeln einen Unterschied bewirkt und Ergebnisse erzielt
  • Altruismus – zum Wohle der Gemeinschaft und anderer zu handeln
  • Gemeinschaft & Co-Kreation – sich mit anderen verbinden, um einander zu unterstützen und Synergien zu schaffen.

Es spricht also vieles dafür, gemäß Ghandi selbst die Veränderungen zu bewirken, die man sich in der Welt wünscht.

Und, bist Du ein Macher oder Motzer?

Möchtest Du für Dich oder andere etwas verändern? Dann beginne, in Möglichkeiten zu denken und nimm es in die Hand.

Go for it!

Deine Birgit

PS: Falls Du Dich für die Details des Projekts interessierst, klicke hier

Pflaster für die Seele

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Einer meiner Lieblings-TED-Talks ist der des Psychologen Guy Winch zum Thema „Emotionale Erste Hilfe“. Da ich diesen TED Talk so treffend, berührend und hilfreich finde, möchte ich Dir in meinem Beitrag diese Woche die wichtigsten Punkte zusammenfassen.

Guy spricht ein interessantes Phänomen an: in unserer heutigen Zeit scheint es selbstverständlich zu sein, dass wir Körperhygiene betreiben, um gesund zu bleiben. Wir putzen uns z.B. regelmäßig die Zähne und wissen auch genau, was zu tun ist, wenn wir uns verletzt haben. Wir gehen zum Arzt oder verbinden Wunden, damit sie sich nicht entzünden.

Aber wie sieht es mir unserem Geist aus?

Was genau machen wir, um emotinal und mental gesund zu bleiben?

Wie oft am Tag oder in der Woche widmen wir uns unserer emotionalen Hygiene?

Wie reagieren wir, wenn wir emotionale Verletzungen oder Schmerzen erfahren?

Es scheint ganz so, als ob wir mehr Zeit mit der Pflege unserer Zähne als mir der Pflege unserer Seele verbringen.

Und das, obwohl wir viel häufiger seelische und emotionale Verletzungen erleiden als körperliche und obwohl diese einen ebenso drastisch negativen Effekt auf unsere Gesundheit haben können.

Emotionale Verletzungen entstehen z.B. durch

  • Ablehnung
  • Misserfolg
  • Einsamkeit

… und werden dann meistens noch verstärkt durch die Reaktion unseres Verstandes auf diese Umstände (Gedanken) und durch schlechte „mentale Gewohnheiten“ wie

  • Sich selbst schlecht machen
  • Sich zurückziehen und einigeln
  • Negative Ereignisse und ihre realen oder potentiellen Folgen immer und immer wieder durchdenken („wiederkäuen“)
  • Generell negative Gedanken

Um ganzheitlich gesund und zufrieden zu sein ist es also unerlässlich, dass wir unserer emotionalen Hygiene mehr Aufmerksamkeit widmen.

Folgende Schritte können dabei als „erste Hilfe Set“ dienen:

  1. Achte auf emotionale Verletzungen. Bekomme ein Gefühl dafür, wie Du reagierst und vor allem, wie Dein Geist reagiert! (z.B. bei Misserfolgen oder Ablehnung). Negative Schlussfolgerungen können zur sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden. Wenn Dein Verstand erst einmal von etwas überzeugt ist, verhältst Du Dich in aller Regel genau so, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das, woran er glaubt, tatsächlich eintritt.
  2. Stoppe negative Gedanken, sobald Du sie entdeckst. Handle entgegen der Überzeugung, die Dir Dein Verstand einredet. Komme ins Tun. Sage laut STOP! Lenke Dich mit anderen Gedanken ab.
  3. Schütze Dein Selbstwertgefühl. Nicht selten drehen sich die negativen Gedanken um uns selbst. Um unsere Unzulänglichkeiten, unsere vermeintlichen Defizite. Wenn Du emotional verletzt bist, solltest Du Dich selbst mit derselben Empathie und Zuwendung behandeln, die Du von einem wirklich guten Freund erwarten würdest. (Wie sprichst Du mit Dir selbst, wenn Du einen Fehler gemacht hast?)
  4. Komme so Deinen ungesunden mentalen Gewohnheiten auf die Spur und …
    • Ergreife die Initiative, wenn Du Dich einsam fühlst
    • Ändere Deine Reaktion auf Deine Misserfolge und Fehler
    • Sei Dir selbst der/die beste Freund/in
    • Stoppe negative Gedanken.

Dieses „Emotionale Erste Hilfe Set“ hilft nicht nur über den ersten Schmerz hinweg. Dauerhaft angewandt steigert es auch Deine emotionale Widerstandskraft.

Was kannst Du darüberhinaus noch tun, um täglich Deine Seele zu streicheln?

Und was ist ein wirkungsvolles Pflaster für Deine Seele?

Sei gut zu Dir!

Deine Birgit

PS: Falls Du Dir den TED Talk anschauen möchtest (in Englisch):

Kleine Helferchen

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Neulich habe ich wieder gedacht: was wäre ich ohne meine kleinen Helferchen! Die Flut der Informationen, Ideen, Aufgaben, E-mails, Vorhaben… wie kann man ihr mit Gelassenheit begegnen?Wie den Überblick behalten über all die Dinge, die zu Erledigen sind und gleichzeitig das eigene Wohlbefinden und die eigenen Ziele im Auge behalten?

Da ich gerne und viel aufschreibe – und genauso gerne und viel unterwegs bin – nutze ich verschiedene Apps und Programme, um „mein Leben zu organisieren“.

Dinge aufzuschreiben und sie notiert zu wissen entlastet das Kurzzeitgedächtnis und schafft Raum für Kreativität und Gelassenheit.

Deshalb habe ich heute eine Liste meiner kleinen Helferchen mitgebracht.

Vielleicht ist ja was für Dich dabei?

Aufgaben, Projekte, Ideen

  1. ToDoist
Bildergebnis für todoist

Aufgaben App. ToDoist lässt dich durch das Aufsetzen von verschiedenen Projekten (Listen) und das Etikettieren der Aufgaben („auf Antwort warten“ etc.) perfekt individualisieren. Die Aufgaben können nach 4 verschiedenen Prioritäten sortiert werden. Aufgaben-Wiederholungen können ebenso eingestellt werden wie Erinnerungen und innerhalb der Aufgaben können Kommentare und Dateien. Funktioniert auf PC und Mobilgeräten.

  1. Trello

Perfekte App, um Projekte zu planen oder zu verschiedenen Projekten Ideen zu sammen. In Trello kannst Du Deine Ideen und Gedanken in verschiedenen Boards organisieren („Küchenrenovierung“, „Sommerurlaub“). Innerhalb der Boards können Listen angelegt und Materialien und Ideen gesammelt werden. Funktioniert auf PC Und Mobilgeräten.

Notizen, Gesprächsnotizen, Ideen, Tagebuch

  1. OneNote

Für erste Notizen, Ideen, Entwürfe oder Gesprächsnotizen verwende ich seit geraumer Zeit mit viel Freude die Windows App OneNote. In ihr lassen sich Noitzbücher anlegen, innerhalb derer wiederum Abschnitte und einzelne Seiten angelegt werden können. OneNote funktioniert auf Desktop und Mobilgeräten und kann auch Offline verwendet werden. In OneNote tippe ich z.B. Entwürfe für meine Blog Artikel.

  1. Diaro App

Seit ich denken kann, schreibe ich Tagebuch. Diaro ist für mich die perfekte App hierfür – ebenfalls auf Mobilgeräten und PC nutzbar. Diaro erstellt Einträge mit Tagesdatum, wenn gewollt, wird der Ort ebenfalls hinzugefügt und es lassen sich Bilder einfügen. Du kannst Ordner anlegen und die Einträge so sortieren oder ihnen ein vor Dir erstelltes Etikett zuteilen. Zusätzlich lässt sich die Stimmung erfassen. Eine schöne Möglichkeit, z.B. jeden Tag 3 Dinge aufzuschreiben, die gute gelaufen sind oder für Du dankbar bist.

Wohlbefinden

  1. 7 Mind

Meditations-App; in der Basisversion bietet Seven Mind Einführungen in die Meditation sowie verschiedene kürzere und längere Meditationen.

  1. Achtsamkeit:

App mit geführten Achtsamkeitsmeditationen; es ist aber auch möglich, sie für die Stille Meditation zu nutzen und einen Gong zu Beginn und Ende einzustellen; ebenfalls lassen sich verscheidenen Hintergrund-Töne einstellen. Wer mag, kann sich auch täglich Achtsamkeitshinweise schicken lassen.

Gewohnheiten

  1. Habit Bull

In Habit Bull kannst Du gewünschte Gewohnheiten eingeben und nachverfolgen, wie gut Du am Ball bist. So gelingt es, mit schlechten Gewohnheiten aufzuhören und sie durch neue zu ersetzen.

  1. Happiness Accelerator

Die Happiness Accelerator App liefert Dir täglich Tipps, wie Du mehr Freude und Wohlbefinden erlangen kannst. Momentan nur auf Englisch verfügbar.

  1. MyFitness Pal

Wenn Du Deine Essgewohnheiten analysieren und umstellen möchtest, kann Dir MyFitness Pal behilflich sein. Durch Eingabe Deiner Mahlzeiten behältst Du den Überblick über Nährstoffe und Kalorien und kannst auch ein tägliches Kalorien-Ziel eingeben, falls Du abnehmen möchtest. MyFitness Pal läßt sich mit verschiedenen Fitness Apps verbinden.

Und nicht vergessen: die genannten Helferchen sind dazu da, zur Ruhe zu kommen. Also auch wenn sie im Handy gespeichert sind – Offline Zeit nicht vergessen!

Keep cool,

Birgit

Welche Melodie umgibt Dich?

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Heute möchte ich mich einem der mächtigsten Hebel für Glück und Wohlbefinden widmen – Deinem Geist und den Gedanken, die er produziert.

Deine Gedanken sind wie Hintergrundmusik, wie eine Melodie, die Dich umgibt. Diese Melodie beeinflußt Deine Stimmung und die Stimmung derer, denen Du begegnest.

Also Obacht bei der Wahl Deiner mentalen Playlist!

Folgendes Beispiel zeigt ganz gut, wie sich Deine Gedanken auf Dich und Dein Umfeld auswirken können:

Vor einiger Zeit gab ich ein Einführungs-Seminar für neue Mitarbeiter. Es war eine schöne Gruppe von 20 Personen unterschiedlicher Herkunft und Berufserfahrung. Zu Beginn des Trainings hatte die Gruppe vereinbart, Mobiltelefone auszuschalten, um sich ganz auf die Lerninhalte konzentrieren zu können.

In den ersten 20-30 Minuten lief alles wunderbar. Dann aber wurde ich plötzlich auf einen Teilnehmer aufmerksam, der an einem der Tische weiter hinten im Raum saß. Sein Blick war in seinen Schoß gerichtet, wo er versuchte, sein Mobiltelefon zu verstecken. Hin und wieder blickte er auf und mich an, lächelte und schaute dann wieder auf sein Handy.

Was würdest Du in dieser Situation denken?
Wie würdest Du Dich fühlen?
Kannst Du Dir vorstellen, wie diese Situation alles beeinflusst hat?

Auf einmal waren meine Gedanken nur noch bei dieser einen Person.

Warum macht er das?
Warum ignoriert er die Abmachung?
Wie unverschämt!
Langweile ich die Teilnehmer?

Noch hatte ich den roten Faden dessen, wass ich vermitteln wollte, nicht verloren – aber meine Ablenkung nahm zu.
Folglich hatte ich meine Aufmerksamkeit auch von den anderen 19 Personen abgezogen. Und wahrscheinlich hatten sich auch bereits bemerkt, dass ich mich anders verhielt und dachten … Du kannst Dir sicher vorstellen, wie diese Abwärtsspirale weiter gehen könnte.

Klar war, das sich meine Melodie in dem Moment veränderte, als ich besagten Teilnehmer und seinen Handy-Fokus entdeckte. Was mich umgab war jetzt mehr ein Lied von Ablenkung und Besorgnis gemischt mit Ärger, der die Lautstärke langsam aufdrehte.

Wie habe ich reagiert?

Ich beschloss, den Teilnehmer in der nächsten Pause anzusprechen und es gelang mir so, meine Aufmerksamkeit wieder an die richtige Stelle zu lenken.
Als ich den Teilnehmer dann auf seine Handy-Nutzung ansprach, wurde er zunächst still. Dann erklärte er mir langsam und vorsichtig, dass er erst vor 6 Monaten begonnen hatte, die Sprache zu lernen, in der das Training stattfand. Er gab zu, dass er Schwierigkeiten hatte, manche Wörter zu verstehen, weswegen er beschlossen hatte, eine Übersetzungs-App auf seinem Handy zu nutzen, um dem Inhalt folgen zu können.

Was würdest Du in dieser Situation denken?
Wie würdest Du Dich fühlen?
Kannst Du Dir vorstellen, wie diese Situation alles beeinflusst hat – erneut?
Und wie sich meine Melodie verändert hat?

Für die meisten Situationen, die wir erleben, gibt es mehr als eine Erklärung. Und sehr oft gibt es eben nicht nicht DIE EINE Erklärung. Es ist normal, dass in allen Situationen erstmal eine Melodie in uns anklingt. Die Frage ist nur: magst Du diesen Song?
Versetzt er Dich in eine Stimmung und innere Haltung, die Dir und anderen ermöglicht, die Situation konstruktiv und wohlwollend zu erleben?
Wenn nicht, solltest Du einen anderen Song wählen.

Sei offen für verschiedene Arten von Musik, will heißen, verschiedene Interpretationen einer Situation. Nicht, um des einzig richtigen Songs Willen (= die „richtige“ Interpretation = recht haben), sondern um eines guten Tanzes willen (= die Situation meistern).

Offenheit, ehrliches Interesse, Fragen stellen und stets beste Absichten vermuten sind die perfekten Komponisten für eine Playlist die Dein Leben rockt.

Was für eine Melodie umgibt Dich?

Swing on,

Birgit

Den Monkey Mind beruhigen mit der 5-4-3-2-1 Methode

Allen guten Vorsätzen und Plänen zum Trotz, wenn uns der Alltag und die Realität einholen, ist Stress häufig unvermeidlich. Und ehe wir uns versehen sind wir mitten drin. Nicht selten beginnt dann zeitgleich eine Gedankenspirale: was wir noch alles erledigen müssen, woran zu denken ist, dass wir eigentlich zu wenig Zeit dafür haben, wir wir das alles schaffen sollen, und warum überhaupt immer wir an alles denken müssen, und was passiert, wenn wir es nicht rechtzeitig schaffen, warum das schon wieder so viel ist, und wie ärgerlich das ist, und eigentlich war das ja alles anders geplant, und schon wieder keine Zeit für Sport oder Freunde treffen – toll.

Dieser Zustand des „Monkey Mind“ – wenn, wie ich gerne sage, unsere Gedanken mit uns Gassi gehen – versetzt unser gesamtes System in einen hochgradig angespannten Zustand, der nur ein Ziel hat: schnell weg von der Bedrohung, raus aus der Situation, die solche Gedanken verursacht. Was wir spüren ist Überforderung und einen „engen Geist“, der in diesem Moment keinerlei Kapazitäten hat, geeignete Lösungen zu entwerfen. Also kein Ende der Gedankenspirale in Sicht.

Wie aber können wir nun einen Zustand generieren, der uns ermöglicht, die Situation in die Hand zu nehmen und passende nächste Schritte zu planen?

Wie den Geist beruhigen, damit er wieder kreativ und lösungsorientiert wird?

Eine Methode, die gut dabei helfen kann, ist die 5-4-3-2-1 Übung, die ursprünglich aus der Trauma-Therapie kommt.

Wenn Du merkst, dass Deine Gedanken nicht aufhören wollen, zu kreisen sage innerlich STOP! Dann….

  1. Zähle 5 Dinge auf, die Du gerade siehst.
  2. Lenke Deine Aufmerksamkeit dann auf Dein Gehör und zähle 5 Dinge auf, die Du gerade hörst.
  3. Anschließend konzentriere Dich auf 5 Dinge, die Du fühlst und benenne sie.
  4. Beginne von vorne und praktizieren 4 weitere Runden: 4 Dinge, die Du siehst, 4 die Du hörst und 4 die Du fühlst. 3 die Du siehst, 3 die Du hörst, 3 die Du fühlst usw.

Die Übung hilft Deinen Gedanken, ins Hier und jetzt zu kommen und Dir, die Spannung loszulassen.

5 4 3 2 1 – lasse los.

Auf eine Woche mit wenigen Gedankenspiralen und viel Achtsamkeit,

Deine Birgit